Mercutio, oder Schweinehund, die zweite!

Wie bereits in meinem ersten Schweinehund-Beitrag erwähnt, habe ich meinem Schweinehund den Namen Mercutio gegeben. Das passt in vielerlei Hinsicht sehr gut, da ich mich bei der Namensgebung an die Figur des „Mercutio“ aus Romeo & Julia gedacht habe. Der Name ist vom Wort „mercurial“ abgeleitet und wird mit „sprunghaft“ oder „launenhaft“ übersetzt. Perfekt passend also für einen Schweinehund.

Mercutio ist launisch und sprunghaft oft auch sarkastisch veranlagt. Das passt zu ihm, denn er versucht mich zu blockieren, sobald er die Chance dazu bekommt. Mal sind wir ein Herz und eine Seele und fühlen uns unbesiegbar. Wir machen Sport, essen gesund und haben Spaß daran. Sobald das einige Tage oder sogar Wochen gut läuft, wird Mercutio langweilig. Folgenden Dialog führen wir öfter:

Mercutio: Warum machen wir das denn jetzt schon wieder? Ich will das jetzt nicht.

Er nörgelt, nörgelt und nörgelt, Mercutio ist halt von Haus aus eben doch deutsch. Da helfen auch die Argumente meinerseits wenig:

Ich: Gesund essen tut uns gut, körperlich wie auch mental und wir können viel mehr am Tag erledigen.

Mercutio: Ich habe aber keine Lust mehr zu erledigen. Das ist doch schon zu viel, was ich machen muss.

Ich: Stimmt doch gar nicht, außer aufstehen ist noch nichts passiert! Es geht jetzt darum ein gutes Frühstück zu machen.

Mercutio: (verdreht die Augen) dann machen wir das halt.

Kommt das jemand bekannt vor? Mal gewinne ich, mal gewinnt er. Am Wochenende gewinnt meistens er. Das finde am Montag oft schade denn es wäre ja Zeit gewesen mal einen schönen Ausflug zu machen. Ich gebe nicht auf, was Mercutio kann, das kann ich schon lange, denn ohne mich kein Mercutio!!!

Sei es drum, wie man auch schon an der Erziehung normaler Hunde sieht, liegt das Problem doch oft am Menschen. Ich gebe nicht auf. Mercutio kommt an die Leine und dann ab raus aufs Feld! Ich bin schon gespannt welche Schweinehund-Hindernisse diese Woche auf mich warten…