Projekt Alpen: Training April bis Tourstart 2017

Der  Tourstart rückte in immer nähere Zukunft. Das Training als Endspurt zur großen Herausforderung nahm seine Formen an. Das Training wurde bereits ab März vermehrt auf Rennradfahren in der Natur  verlegt, um möglichst nah an der Herausforderung Alpenüberfahrt zu trainieren. Da kam es schon vor, dass ein und derselbe Berg in 2 h mehrfach bezwungen wurde, um entsprechende Höhenmeter zu leisten. Dennoch fand auch in den Monaten April, Mai und Anfang Juni weiterhin in der Freizeitanlage Barth ein regelmäßiges Personaltraining statt.

Der zweite Retest der Bioimpedanzanalyse (BIA) mit InBody ergab folgendes Ergebnis:

BIA_Quartal_III

Nachdem der erste Retest in der allgemeinen Auswertung gezeigt hat, dass die Ernährung noch nicht optimal eingestellt war, ist dies im dritten Retest nicht mehr zu sehen. Die Muskulatur konnte ausgebaut werden, trotz deutlich erhöhtem Anteil des Ausdauertrainings in der Planung. Allerdings zeigt sich nach wie vor der Unterschied in der Quantität der Beinmuskeln im Rechts-Links-Vergleich. Mittlerweile konnte ein Unterschied von 680 g ermittelt werden. Da keinerlei Beeinträchtigung oder Unterschied in der Belastung bei dem Kunden zu bemerken waren. Langfristig wäre sicherlich eine Auswertung im Tritt-und-Zug-Verhalten beim Klickfahren am Radergometer sinnvoll.

 

Im Retest für die Ausdauer konnte eine deutliche Verbesserung festgestellt werden. Es konnte eine Steigerung auf 4 W/kg Körpergewicht erzielt werden. Nach Weltgesundheitsorganisation(WHO) ist dieser Wert bei dieser Altersstufe nicht mehr angegeben und deutet auf eine sehr gute Ausdauerleistung hin.

Im letzten Trainingsquartal in der Vorbereitung traten immer wieder größere Verspannungspotentiale auf, die durch intensives Mobilisationstraining beseitigt werden konnten. Auch hier fand besonders die Berücksichtigung der myofaszialen Muskelketten in der Mobilisation besonders positive Entlastung.

 

Die Optimierungspotentiale wurden in mehreren Bereichen deutlich verbessert:

  • Ernährung
  • Krafttraining
    • Ausbau der rumpfstabilisierenden Muskulatur (Rückgang im Vergleich zum Dezember!)
  • Ausdauertraining
    • Fahren in der Natur, Höhenmeter konnten getestet weren
    • Ausschließlich pulsgesteuertes Training
  • Beweglichkeitstraining
    • Vibrationstraining Powerplate – Mobilität
    • Stretching mit Übungsdauer von 120 Sekunden

 

Das Personaltraining fand weiterhin 2 mal pro Woche (Mittwochs, Freitags) statt. Zudem  fand eine wöchentliche Besprechung (Montags) aller Fahrten mit dem Rennrad statt. Außerdem wurde für die letzten 8 Wochen ein Trainingsplan in Kalenderfassung erstellt um die Ziele, die noch zu bestehen waren, sichtbar zu machen. Hierzu zählten auch, das geistige Abfahren der geplanten Tour. Ebenso die Beschäftigung mit der Frage, was tun, wenn es mit der „Puste“ eng wird. So wurden Schwierigkeiten, die während der Tour auftauchen könnten bereits der Wind aus den Segeln genommen, bevor sie überhaupt passieren konnten. In der letzten Woche vor Tourbeginn wurden alle positiven Voraussetzungen und evtl. Herausforderungen durchgesprochen und dann …

… war es auch schon soweit. Die Verabschiedung zur Tour war gekommen. Ein strahlend-lachendes Auge und ein trauriges Auge blieb übrig, denn eine solche Herausforderung als Trainer begleiten zu dürfen ist etwas besonderes und es ist ebenso schade, dass die Vorbereitung so schnell (im Rückblick gesehen) vorbeigegangen ist.

So bleibt an dieser Stelle nur zu sagen:

„Auf geht’s! Bezwing‘ die Berge und erlebe Deine einzigartige Reise! Komme gesund wieder!“

 

 

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