Schneematsch macht Spaß (w6)

Diese Woche startete mit einem Lauf im Schneematsch. Das war durchaus ein abwechslungsreiches Erlebnis, von matschigen Wasserlöchern am Feldrand bis hin zu glattem Untergrund. Der Lauf dauerte dann direkt mal 15 min länger, da ich mich fühlte wie ein kleines Kind, das im Matsch spielt. Manchmal lasse ich mich einfach von meiner Laune treiben. Das führte auch dazu, dass diese Woche mit 18 Laufkilometern, 45 Radkilometern, 2 Trainingseinheiten Krafttraining und einmal Qi Gong durchaus erfolgreich war. Trotzdem stand diese Woche eine Optimierung des Trainingsplans auf dem Kalender. Trainingsplanung ist schließlich mein Job. Wie schwer konnte das schon sein? Zunächst dachte ich, dass ich diesen Plan alleine optimieren kann, allerdings fiel mir nach einiger Zeit auf, dass ich nicht fähig war den Plan optimal zu gestalten.

Schwieriger als erwartet! Ich holte mir also Hilfe um eine gut durchdachte Planung zu haben. Das war eine absolut sinnvolle Sache. Denn so wurde sichtbar, dass es endlich Zeit wird das Schwimmen in den Plan zu integrieren. Zudem sind im Krafttrainingsplan noch einige Übungen in Vorbereitung zum Schwimmtraining dazugekommen. So hat sich ein Rahmenplan herauskristallisiert:

Tab. 1: Übersichtsschema Trainingseinheiten

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
laufen (locker) laufen (Intervalle) laufen (lang)
Rad Rad
Kraft Kraft
Qi Gong
Schwim-men

In der Übersicht fehlen Stretching und Faszientraining, welche die Regeneration unterstützen sollen. Trotzdem ist dieser Teil der Vorbereitung zwingend notwendig, um eine ganzheitliche Regeneration zu schaffen. Auch wird Yoga als aktive Erholung eingestreut werden. In der Übersicht ist zu sehen, dass der Samstag als kompletter Regenerationstag geplant ist. Das ist absolut sinnvoll, da sich mein Körper erst an dieses große Trainingspensum gewöhnen muss. Bisher läuft es sehr gut, aber ich habe noch keinen Schimmer, ob ich mit dem Schwimmen und allen anderen Einheiten noch ausreichend Zeit zur Erholung haben werde. Das muss eben erst in Erfahrung gebracht werden.

Außerdem sind in dieser Woche die biometrischen Daten erneut abgeglichen worden mit folgendem Ergebnis.

Tab. 2: Veränderung der biometrischen Daten

Datum kg KG kg SMM kg KF Viszeral FL THQ
t=6 -0,7 0,4 -1,2 -0,03

Im Bestfall wird es möglich sein, das Gewicht sukzessive zu verringern, indem hauptsächlich die Fettmasse abgebaut wird. Leider wird es durch die Art des Trainings nicht möglich sein, die Skelettmuskelmasse von (32,0 kg) vollständig zu erhalten. Sobald das Schwimmtraining ein fester Bestandteil im Training geworden ist, steht der nächste Schritt an:

  • Optimierung der Ernährung, sowie
  • Verbesserung der Regenerationsfähigkeit

Bisher wurde die Ernährung wie bisher weitergeführt. Punkt 1 war, das Trainingspensum erst einmal zu leisten, um dann mit der Ernährung die Leistung anpassen zu können.

Wer hat bereits Erfahrungen mit einem ausgeprägten Trainingsplan und großen Herausforderungen, die eine ordentliche Vorbereitung erfordern?