Morgenroutine (w7)

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Immer wieder begegne ich dem Thema Morgenroutine. Es fasziniert mich auf vielfältige Art und Weise. Während meines Studiums war ich auch fähig jeden Tag zur selben Zeit aufzustehen, den Tag zu beginnen, Sport zu machen, zu kochen, zu arbeiten und sogar noch meine Studienunterlagen zu bearbeiten. Es ging. Also bin ich zur Zeit wohl etwas faul, weil ich nicht unbedingt muss. Ich habe verschiedene Vorwände eine Morgenroutine nicht umzusetzen, denn mein Schweinehund weiß schließlich, dass dies mit Anstrengung und Disziplin verbunden ist.

Meine Vorwände

  • unterschiedliche Dienstzeiten (Früh- und Spätdienste)
  • Studium beendet, da kann ich doch auch mal ausschlafen

Mein Studium ist bereits seit über einem Jahr zu Ende, das ausschlafen dürfte längst erledigt sein und die unterschiedlichen Dienstzeiten sind nur ein Grund, damit ich einen Grund habe. Damit sind diese Gründe vom Tisch.

Mein neuer Trainingsrahmenplan jedoch hat die Notwendigkeit erneut über die Morgenroutine nachzudenken. Es sind einige frühe Sporteinheiten geplant noch vor dem Dienstbeginn, teilweise schon vor 08:00 am morgen. Eine Morgenroutine lässt sich nicht einfach mal so machen. Man kann es als lebendiges System wahrnehmen. Das wichtigste ist jedoch zu wissen, warum man aufsteht!

Es geht darum einen klaren, einheitlichen Ablauf nach dem Aufstehen zu haben, um so möglichst gut in den Tag zu starten. Mein Plan war es diese Woche die Eckpunkte meiner Morgenroutine zu festigen und einzuüben. Allerdings habe ich diese Woche frei und damit ist mein Alltag ganz anders als normal. Zudem plagt mich mein Magen etwas, sodass ich entschieden habe, die restlichen Tage des Jahres zur Regeneration zu nutzen, um keines Falls einen Infekt zu verschleppen.  Wenn ich etwas in meinem Job gelernt habe, dann ist es sicherlich dass man auf die Signale des eigenen Körpers hören sollte. In diesem Sinne, konnte ich in dieser Woche nur 12 km laufen meinem Trainingskonto gut schreiben und Beweglichkeitstraining. Ich bin trotzdem zufrieden, denn ich stehe im Austausch mit meinem Körper und das alleine wird mich weiterbringen.

Ich wünsche allen einen guten Jahreswechsel und bis 2018!